Grundlagen

Projektbeschreibung

Das Projekt

Das Projekt „Kompetent für Inklusion“ wird von der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. im Zeitraum von März 2014 bis Ende Februar 2016 durchgeführt.

Unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Hintergrund

Die Idee für das Projekt ist vor dem Hintergrund des sogenannten „Gültsteinprozesses“ entstanden. Im Rahmen dieser Tagung im Mai 2012 wurde ein breit angelegter Diskussionsprozess in Gang gesetzt, mit dem Ziel, das Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg – im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention – auf den Prüfstand zu stellen und weiter zu entwickeln.

An diesem Prozess waren Menschen mit Behinderungen, Angehörige, Kommunale Sozialleistungsträger, Vertreter der Liga, der Träger von Komplexeinrichtungen und der Träger regional ausgerichteter Angebote beteiligt.

Das zugehörige Ergebnispapier: „Impulspapier Inklusion“ fordert unter anderem, dass Mitarbeitende zum Thema Inklusion qualifiziert werden.

Zielsetzung

Ziel des Projekts ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der freien Wohlfahrtspflege aus der Behindertenhilfe und bei Bedarf der Gemeindepsychiatrie Schulungsangebote zur Verfügung zu stellen, mit denen sie sich für die mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einhergehenden Anforderungen qualifizieren können.

Durchführung

Zu diesem Zweck werden landesweit regionale Fort- und Weiterbildungen zum Thema Inklusion angeboten. Besonders im Fokus stehen dabei die Bereiche Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Die Durchführung erfolgt im Zeitraum vom Herbst 2014 bis zum Februar 2016 durch die unten aufgeführten Fortbildungsinstitutionen.

Format

Es werden zwei unterschiedliche Fortbildungsformate angeboten:

  • Eintägige Fortbildungen (9 x landesweit)
  • Sechstägige Weiterbildungen (in der Regel in Form von drei zweitägigen Blockveranstaltungen) mit kleinem integrierten Praxisprojekt (14 x landesweit).
Da die Veranstaltungen durch Landesmittel gefördert werden, entstehen keine Teilnehmergebühren.

Zielgruppe

  • Mitarbeitende aus Einrichtungen und Diensten der freien Wohlfahrtspflege aus den Bereichen Behindertenhilfe und bei Bedarf der Gemeindepsychiatrie, die in ihrer täglichen Arbeit direkt mit Menschen mit Behinderungen arbeiten.
  • Verwaltungsmitarbeitende der Kommunen und Landratsämter.
  • Menschen mit Behinderungen.

Zertifikat

Angestrebt wird ein landesweit vergleichbarer Kompetenzerwerb. Den Teilnehmenden wird daher ein Liga-Zertifikat verliehen, das als qualitativer Nachweis über die Teilnahme an der gewählten Maßnahme dient.

Evaluation

Das Projekt wird von der Ev. Hochschule Ludwigsburg unter der Leitung von Prof. Jo Jerg evaluiert. Die Evaluation wird voraussichtlich im Mai 2016 veröffentlicht und wird auch auf dieser Webseite zugänglich sein.

Beteiligte Fortbildungsinstitute

Schulungen

17. Februar 2016 - Eintägige Fortbildung der Evangelischen Akademie Bad Boll

Als letzte Schulungsveranstaltung des Projekts wird die Evangelische Akademie Bad Boll
am 17. Februar 2016 eine eintägige Fortbildungsveranstaltung durchführen.

Flyer mit Anmeldeformular